Biographie
Ernst Hunsicker


Ernst Hunsicker ist ein unabhängiger Filmemacher mit internationaler Erfahrung.

Er beendete 1992 seine Studien an der Universität Erlangen-Nürnberg mit einem Magister in Theaterwissenschaften am Institut für audiovisuelle Medien und Politikwissenschaft.

Im Rahmen eines Stipendiums der Europäischen Union Mitte der 90ger Jahre erwarb er sein Diplom in Medientechnik in Kamp-Lintfort. Danach etablierte er sich zunächst als freiberuflicher Kameramann, Editor und Autor.

1999 konnte er im 3. Fernsehprogramm des Südwestrundfunks (SWR) seinen ersten, vollständig in eigener Verantwortung entstandenen Dokumentarfilm zeigen. In der Reihe "Länder-Menschen-Abenteuer" wurde am 25. Mai 1999 zur besten Sendezeit um 20.15 Uhr sein Film "Im Land der Gurus - Bilder einer Indienreise" uraufgeführt.

2004 ergab sich die Gelegenheit den Film auch auf dem Himalaya Filmfestival in Amsterdam zu zeigen.

Ernst Hunsicker stieg in weitere internationale Filmarbeiten ein. In Guyana drehte er „The Land of Many Waters“, ein Dokumentarfilm der 2005 vom International Documentary Filmfestival Amsterdam (IDFA) für „docs for sale“ ausgewählt wurde.

Es folgten eigene Kurzfilme in Spanien, Italien, Holland und Deutschland, wie zum Beispiel „Goodbye Sauvage“, der 2007 auf dem internationalen Filmfestival „Kino im Fluss | Cinéfleuve“ uraufgeführt wurde.

Die Arbeit an seinem neuesten südamerikanischen Dokumentarfilm über einen Schamanen mit dem Titel „Der Heiler zwischen den Welten“ wurde im Januar 2010 abgeschlossen. Der Film ist immer wieder auf Festivals zu sehen und wurde 2011/2012 in Polen (Canal+) und in der Tschechischen Republik (Ceska televize) mehrfach im Fernsehen gezeigt.

Seit 2006 beschäftigt sich Ernst Hunsicker intensiv mit Wirtschaftspolitik. Er kennt die unterschiedlichen Schulen der Wirtschafts-wissenschaften ebenso, wie die wichtigsten Experten auf dem Feld der politischen Ökonomie. Mit grossem Interesse verfolgt er die gesellschaftlichen Debatten über die Krise. Zur Zeit arbeitet er an seinem neuen Dokumentarfilmprojekt mit dem Arbeitstitel ''Goodbye Kapitalismus"', ein Film über den 2012 verstorbenen Robert Kurz - einem der wichtigsten zeitgenössischen linken Theoretiker - und weitere Vertreter der wertkritischen bzw. wertabspaltungskritischen Theorieschule.

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